Perełki Turystyczne
E.Lasker-Route
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BARLINEK – eine Stadt mit 15 Tausend Einwohnern und einst aufgrund ihrer Beliebtheit als Erholungsort „Perle der Neumark” genannt – ist auch heute eine Stadt mit großer touristischer Anziehungskraft. Neben den Hotels und Pensionen bieten weitere gastronomische Einrichtungen viele Leckerbissen, natürlich auch solche der traditionellen polnischen Küche. In Barlinek wurde 1868 Emanuel Lasker geboren, der spätere Weltmeister des Schachspiels, der während 27 langer Jahre ununterbrochen das Schachkönigreich regierte.

Barlinek ist ein besonderer Ort auf der Landkarte Polens; hier entzückt jeden Touristen nicht nur die atemberaubende Schönheit der Seen und der sie umgebenden Natur, sondern auch die Vielfalt der angebotenen städtischen Veranstaltungen, so zum Beispiel der jährlich stattfindende Keramikjahrmarkt am ersten Mai, die Barlinek-Tage im Juni (Barlineker Johannisnacht, in der die neue Barlineker Waldkönigin gewählt wird; Allgemeinpolnische Segelregatta), der Theatersommer im August, der Sommerabschied mit der Wahl der Barlineker Speisekammerkönigin sowie das Emanuel-Lasker-Schachfestival. Für Liebhaber der aktiven Erholung werden vom Angelverband in Barlinek Angelwettbewerbe zu verschiedenen Jahreszeiten organisiert; Jagdliebhaber finden im Barlineker Wald verschiedene reichhaltige Jagdgebiete, die Erlebnisvielfalt und wunderbare Trophäen garantieren. Die Waldkenner, Mitglieder des Jagdverbands „Szarak”, haben nämlich ein abwechslungsreiches Angebot für Touristen vorbereitet, für alle, die Spannung und Abenteuer im Walddickicht lieben. Für Sportliebhaber bietet Barlinek viele Sport- und Freizeitveranstaltungen an, wir haben eine reichhaltige Infrastruktur dafür. Segelregatten werden vom Segelklub Sztorm organisiert, darunter die Meisterschaft von Nordpolen in der Omega-Klasse.

BARLINEKS GESCHICHTE
Die älteste schriftliche Erwähnung der Stadt findet sich in der Gründungsurkunde vom 25. Januar 1278, die von den Markgrafen Otto V und Albrecht III signiert ist. Mit diesem Dokument übertragen die Markgrafen dem Heinrich, genannt Toyte, die Gründung der Stadt Neu-Berlyn (nostram novam Berlyn); sie verfügen auch die Errichtung einer Wehrmauer und die Gültigkeit des Magdeburger Rechts. Bis heute kann man auf dem Stadtplan den mittelalterlichen Straßenverlauf erkennen: zwei Hauptstraßen, die von Querstraßen durchschnitten werden, das so genannte Leitersystem. Gemäß den Bestimmungen aus dem 13. Jahrhundert befindet sich im Zentrum der Stadt ein Marktplatz, in dessen Mitte bis zum 19. Jahrhundert das Rathaus stand. Östlich vom Marktplatz wurde eine Kirche erbaut, die zum ersten Mal in der Chronik 1298 erwähnt wurde. Die ganze Stadt hatte eine Elypsenform und war mit einer sieben Meter hohen Stadtmauer umgeben. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Stadt an die Kreuzritter verkauft. Der Kreuzritterorden übernahm alle gewinnbringenden Güter, darunter zahlreiche Mühlen. Nach dem Ende des Krieges mit den Kreuzrittern – der größte Kampf war die Schlacht bei Grunwald im Jahre 1410 – wurde Barlinek von bewaffneten Gruppen von Polen und Pommern geplündert.

Die Stadt wurde abwechselnd Opfer von Bränden und Invasionen. Seit Anfang der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Stadt sich zu entwickeln, was die Beliebtheit der Stadt als Kur- und Erholungsort mit sich brachte. Der letzte große Brand in Barlinek war im Jahre 1852 und vernichtete einen Teil der Altstadt und den Kirchturm. Der Kirchturm musste abgetragen und wieder neu erbaut werden. Damals verbrannte auch das seit dem Mittelalter auf dem Marktplatz stehende Rathaus, und mit ihm die meisten Stadtarchive. Ein Rathaus wurde nicht mehr an dieser Stelle gebaut. Statt dessen wurde 1912 ein Springbrunnen errichtet – mit der Skulptur der „Gänseliesel“, die von einem Gänserich angegriffen wird.
Während des Krieges wurde die Stadt in großem Ausmaß zerstört, vor allem litt die alte Baustruktur rund um den Marktplatz darunter. Zum Glück wurde auch das überwunden und heutzutage können wir manche alte Baudenkmäler und Fragmente der alten Bebauung bewundern.

NATUR
Bis zu 80% der Barlineker Gemeinde ist Teil des Barlinek-Gorzower Landschaftsparks (Barlinecko-Gorzowskiego Parku Krajobrazowego), der 1991 gebildet wurde. Die Fläche des Parks beträgt 23 928,91 ha. In dem wertvollsten Teil des Barlineker Urwalds befinden sich viele interessante Natur- und Kulturobjekte. Der Barlinek-Gorzower Landschaftspark ist in landschaftlicher Hinsicht einer der schönsten im Nordwesten Polens und hat einen interessanten Waldbestand. Hier befinden sich klassische Buchenwälder mit Pommernbuchen. An feuchten Stellen wachsen Sumpferlenwälder, an Flussufern und an Quellen gibt es Mischwälder mit Eichen und Hainbuchen. Auf den Sandgebieten wachsen Kiefern und manche Feuchtgebiete sind von Sumpfwald bewachsen. Die Wälder, Feuchtgebiete, Lichtungen und Waldwiesen sichern einen guten Platz zum Leben und auch die Nahrung für viele Tierarten.

Im Park wurden besondere Naturschutzgebiete ausgewiesen. Sie schützen die wertvollsten Pflanzenbiotope und Tiere. Es gibt folgende Naturschutzgebiete:
- "Markowe Błota" – Fauna- und Floranaturschutz in einem Sumpfgebiet;
- "Skalisty Jar Libberta" – eine Schlucht mit angrenzenden Moränenanhöhen und einer in Westpommern einzigartigen Felsformation aus Kalk- und Sandsteinkonglomeraten (siehe Foto).

Im Nordteil des Parks befindet sich das Tal der Plöne mit zahlreichen Windungen, Schluchten, steilen Ufern und landwirtschaftlich genutzten Flächen, die sich mit Wäldern abwechseln; egal zu welcher Jahreszeit – dieser Teil ist besonders malerisch. Der südliche Teil ist flacher, es gibt verschiedene Waldformen, vor allem aber Kiefern. Mitten in den Feldern und Wäldern findet man viele reizende Seen, Teiche, Torfmoore, Sümpfe, Quellen und Bäche.

 
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